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Wie alles begann! | ||||
Was kann man machen, um den Winter sportlicher zu gestalten? Mit dieser Frage hat sich der Läuferclub Bozen Mitte 1974 auseinandergesetzt und hat damit die Idee für den Silvesterlauf geboren. Bis dato wurden zwar in Südtirol im Winter einzelne Crossläufe organisiert, ein regelmäßig stattfindendes Meeting oder Mittelstreckenläufe gab es aber nicht. Eine kleine Gruppe um Dr. Josef Mulser, Hans Pircher und Dr. Günther Andergassen haben den Grundstein für den Silvesterlauf in Bozen, wie wir ihn heute kennen, gelegt. Der Silvesterlauf in Sao Paolo in Brasilien wurde Vorbild für den ersten in Europa abgehaltenen Silvesterlauf, jenen in Bozen. Von Anfang an fand er großen Anklang bei den Athleten aus ganz Europa. Anfangs nur für Männer gedacht, durften nach einigen Jahren auch Frauen mitlaufen. Früher bestand das Teilnehmerfeld aus 100 europäischen Läufern, ein Zeitlimit für die Teilnahme bestand schon immer. Die zuerst 15 Km lange, wurde nach einigen Jahren auf ungefähr 10 Km gekürzt. Der Verlauf der Strecke ist seit 35 Jahren dersselbe geblieben, Start und Ziel war seit jeher der Waltherplatz, nur zwei Mal mußte aufgrund verschiedener Arbeiten Start-Ziel auf den Musterplatz bzw. auf die Silbergasse verlegt werden. Erst nach einigen Jahren ist nach einer genauen Messung die Streckenlänge mit genau 10 Kilometern zu beziffern. Die erzielten Bestmarken beim Boclassic Silvesterlauf in Bozen wurden ständig, von Jahr zu Jahr, gesteigert. Zählte früher der Spass an der Freude, ist heute ein professioneller Hintergedanke nicht mehr wegzudenken. In Nostalgie schwelgend erzählt der Trainer des Läuferclubs Bozen, Hans Pircher, wie das Organisationskomitee vor |




